Wie schlägt sich Drunk Octopus Communications in der Corona-Krise?

Wer hat das Phänomen nicht in seinem Umfeld: „Wie geht es deinem Unternehmen?“, „Wie läuft Homeoffice bei euch auf der Arbeit?“ „Gibt es Kurzarbeit?“  „Wie geht es euren Kunden?” Diese Fragen kamen gleich nach dem persönlichen Wohlbefinden und denen zur der Familie. Viele Unternehmen stellen sich derzeit großen Herausforderungen und sehen enormen Umbrüchen entgegen. Eine Tatsache, die auch an Drunk Octopus Communications und seinen Kunden nicht spurlos vorbei geht. Was lief bisher gut, auf was haben wir vermehrt Wert gelegt? Hat sich der Bedarf beim Kunden geändert und konnten wir flexibel darauf reagieren? Ein kleiner Erfahrungsbericht.

Remote Work: Null Problemo!

Ist zwar erwartbar gewesen bei einer Agentur, die größtenteils Kunden mit digitalen Geschäftsmodellen hat, aber dennoch: Homeoffice stellte für uns zumindest technisch und infrastrukturell absolut kein Problem dar. Wir haben sofort im Team neue Meeting-Routinen besprochen und geschaut, welche Tools ab jetzt genutzt werden können. Zack, fertig war das virtuelle Team. So einfach? Fast, kann man im Nachhinein sagen. Dennoch wurden ein paar Ideen ziemlich schnell wieder verworfen oder abgeändert. Und auch die kleinen Homeoffice-Tiefs jedes Einzelnen, die von Zeit zu Zeit vor allem der Ungewissheit und Einsamkeit geschuldet waren, haben wir etwas unterschätzt. Trotzdem haben wir uns insgesamt dank guter Routinen und dem Willen aller besser geschlagen als wir gedacht hätten. 

Beratung in der Krise: Stay calm and focused.

Was zugegebenermaßen abgedroschen klingt, stimmt tatsächlich. In der Krise zeigen sich zwei Dinge ganz besonders stark: erstens wie funktional ein Team als Ganzes ist und zweitens wie stressresistent jede_r einzelne Berater_in ist. Tatsächlich hat die Krise “da draußen” bei uns allen zu einer Re-Fokussierung geführt: Was benötigt mein Kunde jetzt? Wie kann ich als Berater_in das Geschäftsmodell unterstützen und welche Ad-Hoc-Maßnahmen können wir umsetzen? Welche Szenarien könnten in den nächsten Monaten eintreffen? Bei dieser Fokussierung haben sicherlich unsere festen Meeting-Routinen und die weiterhin stattfindenden 1:1s geholfen. Denn auch wenn die Krise alles durcheinander wirbelt, haben wir uns schnell eine Struktur geschaffen, an der man sich „festhalten” kann. Außerdem unterstützen wir uns ins den Mandaten auch gegenseitig und können den Druck dadurch gut verteilen. 

Zugegebenermaßen haben wir bei Drunk Octopus aber auch etwas Glück: Fast alle unsere Kunden haben digitale Geschäftsmodelle, sodass sie bisher nicht in dem Umfang von wirtschaftlichen Auswirkungen betroffen sind wie viele andere Unternehmen. Und für eine kleine, flexible Agentur wie wir es sind, ist die Rekalibrierung eines Mandats natürlich um einiges einfacher als für eine große Netzwerkagentur. Außerdem haben wir bereits vorher remote oder mobil gearbeitet. Flexibles Arbeiten ist für uns dementsprechend nichts Neues. Und an neue Tools müssen wir uns ziemlich häufig gewöhnen, weil wir mit Philipp einen Tool-Tester im Team haben. Dazu arbeiten auch unsere Kunden mit verschiedenen Speicher- oder Chat-Anwendungen. Dementsprechend mussten zumindest die regelmäßigen Meetings mit unseren Kunden nicht angepasst werden – denn die haben  schon immer virtuell stattgefunden. 

Retainer-Modell beweist Flexibilität 

Bei der Anpassung der Mandate ist ein weiterer Vorteil unser altbewährtes Retainer-Modell: So können wir ganz einfach die Richtung ändern und beispielsweise statt Medienansprache bei der Lead-Generierung unterstützen. Einzig die Ziele und KPI’s für das laufende Jahr müssen dementsprechend angepasst werden. 

Alles in allem schlagen wir uns also ganz gut (Eigenlob stimmt ;)). Wir haben uns schnell umgestellt und konnten genau die Flexibilität unter Beweis stellen, die wir als kleine Agentur immer betonen. Und doch freuen sich hier alle Kollegen sehr, wenn man gemeinsam in der Agentur ist. Dabei gilt die größte “Vermissung” wahrscheinlich unserem Headquarters-Koch Andreas…

 

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