Wow, was war denn das?

Wow, was war denn das? Diese Frage habe ich mir nach dem ersten Tag der diesjährigen dmexco gestellt. Und wie ich aus vielen Gesprächen am zweiten Messetag erfahren habe, war ich mit der Frage nicht alleine. Also, was war denn das? Es war Wahnsinn. Man hat am ersten Tag nahezu das Brummen des Bienenstocks aka eCommerce-Wanderzirkus spüren können. Die Geschäftigkeit, das Vernetzen, den Bedarf, sich mal wieder auszutauschen. Irgendwie hat gefühlt jeder alle Gespräche und Termine, die er sich vorgenommen hatte gleich am ersten Tag abgearbeitet. So viel Networking an den Ständen, gekrönt von der abendlichen Standparty von Shopware, habe ich selten erlebt. Zudem war die Messe die erste Veranstaltung, bei der Drunk Octopus Communications (mit den gerade frisch eingetroffenen Visitenkarten im Gepäck) offiziell aufgetreten ist. Einer unserer Kunden hat offiziell seinen Eintritt in den e-Commerce bekannt gegeben, andere Kunden durften wir mit Medienvertretern zusammenbringen. Und eine neue Kollegin, die bald zum Team gehören wird, konnte ich bereits vielen Kontakten vorstellen. Yes!

Ein gut gemachtes Startup-Valley

Für mich ebenfalls ziemlich überraschend: Das Startup-Valley, auf früheren dmexcos und anderen Veranstaltungen eher ein zu vernachlässigender Appendix in der hintersten Nische der Messehallen, war durchgehend sehr gut frequentiert. Was vielleicht auch an der Dynamik lag, die das Setup mit kleinen Tischen ähnlich eines Cafés mitbrachte, im Gegensatz zu den häufig Einzel-Minidesk-Wüsten, die man sonst so oft sieht. Gut gemacht!

Alles Dienstleister, oder was?

Ob die Messe neben der exzellenten Networking-Möglichkeiten der Branchendienstleister auch der ideale Ort war, an dem diese Dienstleister mit den Onlinehändlern in signifikanter Zahl sprechen konnten, werden die Leadauswertungen der einzelnen Unternehmen sicherlich ergeben. Nach einer von mir nicht repräsentativ durchgeführten Einzelbefragung vieler Kontakte, scheint aber auch hier ein Haken gesetzt werden zu können. Was will man also mehr?

Auf das offizielle falsche Pferd gesetzt

Eigentlich nichts, wenn da nicht der kleine Wermutstropfen der freundlich ausgedrückt eher mittelmäßigen offiziellen dmexco-Party in der Wolkenburg gewesen wäre. Eine solche Veranstaltung ist entweder für ein Top-Networking im Nachklapp des Messetages da oder zum Abfeiern mit den eigenen Leuten. Richtig geile Partys bieten beides, die Party in der Wolkenburg leider keines von beiden so richtig gut. Das ging in anderen Locations in Köln nach Aussage vieler Gäste deutlich besser. Schade eigentlich, in Zeiten unter Regie von Rene Kühn war das meiner bescheidenen Meinung nach mal ganz anders.

Ein Klassentreffen der Extraklasse

Dennoch, was von dieser Messe bei mir hängen bleibt (neben einer heiseren Stimme): Ich habe an der für mich bisher besten Ausgabe der dmexco teilgenommen. Meine Befürchtungen, dass es in diesem Jahr alles nun wirklich viel zu deutlich viel zu groß sei, haben sich nicht bestätigt. Auch die infrastrukturellen Gegebenheiten haben gut gehalten. Ich habe sowohl tolle Gespräche mit alten Bekannten der großen etablierten Player als auch mit neuen smarten Firmen geführt.  Ein Klassentreffen der Extraklasse, bei dem eben auch immer wieder sehr coole neue Leute aufgenommen werden.

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